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Der Ochse

Der Ochse

Ich liebe dich, du sanftmütiger Ochse,
mit einem Gefühl von Kraft und Frieden zugleich
erfüllst du mein Herz,
feierlich wie ein Denkmal stehst du da
und schaust weit hinaus auf die fruchtbaren Felder,

zufrieden beugst du dich unter das Joch
und unterstützest den ernsthaften Menschen bei
seiner eifrigen Arbeit:
er ermahnt dich und stachelt dich an,
mit dem langsamen Blick deiner geduldigen Augen
antwortest du ihm.

Aus deinem großen, schwarzen und feuchten Nüstern
dampft dein Atem wie ein fröhliches Lied
verliert sich dein Ruf in der heiteren Luft.

Und im ernsten Blau deines Augesnin seiner strengen
Süße spiegelt sich wider, unendlich und friedvoll,
das göttliche Schweigen über der grünen Ebene.

Giosué Carducci
(1835-1907)

Septembergruß

Septembergrüße

Den September begrüße ich mit einem Gedicht von der Weintraube. Im Alter hat sie die Süße und die richtige Reife erlangt.

Das Bild zeigt meine allererste Kamera. Sie ist zwar mit ihren 50 Jahren ein bisschen kaputt, hat aber großen Nostalgiewert.

Lebensweg
2002
Sie war sehr klein
und grün und glatt und hart
und sie begab sich auf die Reise.

Durch Jahr und Tag,
durch Sonne, Wind und Eis.

Zwar ist sie runzlig jetzt,
doch schwer und süß und weise
und die sie mögen,
die verwöhnt sie zart.

Zur Begrüßung!

Zur Begrüßung!

Voilà, da ist sie, die neue Site. Viel Arbeit steckt drin! Sie sollte lebendig, informativ und anregend werden! Ich denke, das ist uns gelungen. Vielen Dank meinem geduldigen Lehrer!

Ab sofort gibt es auf dieser Site Ankündigungen für Künstlermärkte und Projekte. Neue Fotos werden vorgestellt, neue Kurse präsentiert.
Hier im Blog kann eine Art kreatives Zwiegespräch statt finden. Kritiken und Anregungen sind willkommen!
 
Zu beginn ein Gedicht von Hilde Domin:

Nicht müde werden



sondern dem Wunder



leise wie einem Vogel



die Hand hin halten.